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Lupine, © getreidekonservieren.de
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BZfE / 08.12.2021
Alternative Proteinquellen für die menschliche Ernährung

Forschungsaufruf

Pressemitteilung / (Bonn) Im Programm zur Innovationsförderung (Modul A) und in der Eiweißpflanzenstrategie (Modul B) unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die alternative Proteinquellen für die menschliche Ernährung erschließen und einsetzen.

Ziel der Förderinitiative ist, eine hohe Produktvielfalt an alternativen Proteinquellen für die menschliche Ernährung verfügbar zu machen. Forschungseinrichtungen und Unternehmen sind dazu aufgerufen nachhaltige und verbraucherorientierte Produkte, Verfahren, Technologien und Konzepte zu entwickeln. Dabei sollen die ernährungsphysiologische Wertigkeit, die ressourcenschonende Verarbeitung, die Lebensmittelsicherheit sowie die sensorischen und technologischen Eigenschaften berücksichtigt werden.

Alternative Proteinquellen spielen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eine zunehmende Rolle – sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Proteinversorgung und damit zur Ernährungssicherung. Denn: Die stetig wachsende Bevölkerung muss trotz begrenzt verfügbarer Ressourcen und Ernten, die von zunehmend auftretenden Wetterextremen beeinflusst werden, ernährt werden. In westlich geprägten Ländern steigt zudem der Konsum veganer und vegetarischer Lebensmittel und Menschen legen bei ihrer Ernährung zunehmend Wert auf Nachhaltigkeitsaspekte.

Die Bandbreite alternativer Proteinquellen ist groß: Hierunter fallen beispielsweise Proteine auf pflanzlicher Basis (Leguminosen, Nüsse, Getreide), auf Basis von Algen, Pilzen und essbaren Insekten sowie Proteine, die durch zellbasierte oder fermentative Verfahren gewonnen wurden.

Forschungseinrichtungen und Unternehmen können ihre Projektskizzen bis zum 23. Februar 2022 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) einreichen. In Modul A sollte eine substanzielle Kooperation mit der Privatwirtschaft sichergestellt sein. In Modul B werden Vorhaben adressiert, die sich thematisch auf Leguminosen fokussieren.

Kontakt: Bundeszentrum für Ernährung, www.bzfe.de

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