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Weisser Emmer, © getreidekonservieren.de
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DLG / 14.02.2022
DLG-Wintertagung 2022: Themen und Veranstaltungen für Ackerbauern

Nährstoffknappheit, Bekämpfungslücken im Raps, Züchtung für die Hybridlandwirtschaft / Fachveranstaltungen am 23. Februar 2022 in Münster und als Livestream auf www.dlg-connect.com

Pressemitteilung / (Frankfurt am Main) Im Rahmen der DLG-Wintertagung 2022 werden mehrere öffentliche Veranstaltungen am 23. Februar zu aktuellen Themen im Ackerbau stattfinden. Die größte Fachkonferenz der DLG wird dieses Jahr voraussichtlich sowohl in Präsenz (2G+) in Münster als auch als digitale Konferenz auf www.dlg-connect.com durchgeführt. Die öffentlichen „Impulsforen“ beginnen am 23. Februar um 8.00 Uhr und enden um 17 Uhr.

Die DLG-Ausschüsse für Pflanzenernährung und Ackerbau werden am 23. Februar von 8.00 bis 9.30 Uhr „Knappe Nährstoffe verfügbar machen“ thematisieren. Ausschussvorsitzender Dr. Frank Lorenz von der LUFA Nord-West wird ins Thema einführen, Dr. Kurt Möller von der LTZ Augustenberg erörtert die Möglichkeit einer Mobilisierung von Nährstoffen im Boden.. Praktiker Thinus Glitz geht in seinem Vortrag der Frage „Knappe Nährstoffe im viehhaltenden Betrieb – reicht die Gülle?“ nach, Dr. Stephan Deike, Geschäftsführer der Landberatung GmbH, der Frage „Knappe Nährstoffe in der Trockenregion – Qualität ade?“.

Nachmittags von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr veranstaltet der DLG-Ausschuss für Pflanzenschutz ein Impulsforum zum Thema „Lücken bei der Bekämpfung – lassen sie sich im Raps stopfen?“. Dr. Meike Brandes vom Julius Kühn-Institut wird über „Rapsschädlinge – Freies Spiel auf weiter Flur?“ referieren. Rainer Kahl vom Rapool-Ring berichtet, inwieweit pflanzenbauliche Maßnahmen den Rapsertrag absichern können. Landwirt Jan Schmedes vom Gut Bresahn in Schleswig-Holstein stellt in seinen Vortrag die Grundsatzfrage „Rapsanbau in der Fruchtfolge – Vom Primus zum Sorgenkind?“

Ab 15.30 Uhr geht es anschließend im Impulsforum des DLG-Ausschusses für Pflanzenzüchtung, Sortenwesen & Saatgut um das Thema „Züchtung für die Hybridlandwirtschaft“. Ausschussvorsitzender Franz Beutl von der IG Pflanzenzucht wird ins Thema einführen. Bio-Landwirt und -Saatguterzeuger Josef Jacobi wird die Frage „Welche Sorteneigenschaften braucht und erwartet ein Ökolandwirt?“ beantworten. Dr. Hubert Kempf Zuchtleiter Weizen bei der SECOBRA Saatzucht GmbH, wird aufzeigen, wie die Züchtung (am Beispiel Weizen) die Wünsche und Anforderungen beider Anbauverfahren (Öko, konventionell) erfüllen kann.

Dr. Christian Kleimeier, Anbauberater bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, berichtet welche Früchte eine Zukunft für den Feldfutterbau und Eiweißversorgung haben. Michaela Schlathölter, Züchterin von P.H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH, stellt abschließend die Frage „Wo stehen Züchtung und Sorten bei den Futterpflanzen?“.

Im Impulsforum des DLG-Ausschusses Ökolandbau diskutieren Biolandwirt Johannes Müller, Schlachter Bruno Jöbkes und Bio-Fachhändler Michael Radau aus ihrer Branchen-Sicht über „30 Prozent Ökolandbau bis 2030: nahes Ziel oder ferne Vision?“. Dies findet ebenfalls von 15.30 bis 17.00 Uhr statt.

weitere Informationen: DLG, www.dlg.org

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