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DLG / 18.02.2022
DLG-Wintertagung 2022: Landwirtschaft im Veränderungsmodus

Öffentliche Tagung am 23. Februar 2022 in Münster / Dr. Eike Wenzel skizziert anstehende Transformation in der Landwirtschaft / digitale Teilnahme möglich

Pressemitteilung / (Frankfurt am Main) Am 22. und 23. Februar 2022 wird die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) ihre fachliche Leitveranstaltung, die DLG-Wintertagung 2022 als hybride Präsenzveranstaltung in Münster durchführen. Das Tagungsthema lautet „Wege in der neuen Realität: Ackerbau. Tierhaltung. Integration.“

Faktoren wie Schweinepest, Klimawandel, Artenvielfalt und eine neue Definition des Mensch-Tier-Verhältnisses werden maßgeblich zu einem Organisations- und Strukturwandel in der Wertschöpfungskette Lebensmittel beitragen. Sie setzen die Agrarbranche unter massiven Veränderungsdruck. Und zwar so anhaltend, dass die erwiesene Fähigkeit der Landwirtschaft zur Transformation auch in Zukunft erheblich gefordert sein wird. Die neue Realität ist also die Transformation.

Auf der DLG-Wintertagung 2022 werden in 15 Veranstaltungen über 65 Referierende und Teilnehmende an Podiumsdiskussionen auf die aktuellen Herausforderungen in der Agrarbranche eingehen. Am 22. Februar finden interne Sitzungen der DLG-Fachgremien statt.

Tagungsprogramm 23. Februar 2022:

Am 23. Februar um 8.00 Uhr startet die Tagung mit fünf parallelen Impulsforen zu den Themen:

  • „Krisen-Hopping in der Schweinehaltung“,
  • „Unternehmer und Betriebskonzepte im Fokus – Herausforderungen für die zukünftige Landwirtschaft“,
  • „Konflikte überwinden im ländlichen Raum“,
  • „Knappe Nährstoffe verfügbar machen“ und
  • „Milcherzeugung mit Zukunft“.

Die Hauptveranstaltung „Plenum“ von 10 bis 12 Uhr wird DLG-Präsident Hubertus Paetow eröffnen und eine Einführung zum Thema der Tagung „Wege in der neuen Realität“ geben. Dr. Eike Wenzel, Gründer und Leiter des Instituts für Trend- und Zukunftsforschung (ITZ), wird über „Transformation in der Landwirtschaft: Wie wir uns in Zukunft ernähren werden“ referieren. Prof. Dr. Alfons Balman, Direktor des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), wird erläutern, was der Umbruch in der Landwirtschaft für Ackerbau und Tierhaltung bedeuten. In einer anschließenden Diskussionsrunde mit Landwirten aus dem DLG-Netzwerk Thomas Korte, Benjamin Beume und Stefan Cramm werden die beiden Wissenschaftler auf die Fragen der Praxis eingehen.

Nach der Hauptveranstaltung werden DLG-Gremien ab 13.30 bis 15.00 Uhr in vier weiteren parallelen Impulsforen über weitere Themen debattieren:

  • „Quellen und Ökonomie der Nährstoffversorgung im Ökolandbau“
  • „Chancen durch Technik: Digitale Assistenzsysteme in der Tierhaltung“
  • „Zukunftswald – marktorientiert, kostenbewusst und risikoarm“
  • „Sorgfaltspflicht in agrarischen Lieferketten ernst nehmen: Was bedeutet das Lieferkettengesetz für die Landwirtschaft?“
  • Lücken bei der Bekämpfung – lassen sie sich im Raps stopfen?

Ab 15.30 Uhr dreht es sich um die Themen:

  • „Züchtung für die Hybridlandwirtschaft“
  • „Zukunft der Schweinehaltung – Perspektiven aus Sicht der jungen Generation“
  • „Tierwohl-Monitoring – Konsequenz eines öffentlich finanzierten Umbaus der Tierhaltung?“
  • „30% Ökolandbau bis 2030: nahes Ziel oder ferne Vision?“

Die DLG-Wintertagung endet um 17 Uhr.

Organisatorische Hinweise

Die DLG-Wintertagung findet am 22. und 23. Februar in Münster (Messe und Congress Centrum Halle Münsterland) mit der Zutrittsregelung 2G+ statt. Über Ausnahmen von einer Testpflicht bei 2G+ informiert die Landesregierung NRW auf der Seite www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw

Ausführliche Informationen zum Programm und Anmeldung zur Präsenzveranstaltung sowie zum Livestream gibt es unter www.dlg-wintertagung.de.

Für eine Teilnahme an der digitalen Tagung auf der Plattform DLG-Connect wird empfohlen, Computer oder Notebooks vorab zu überprüfen, ob die technischen Voraussetzungen für die interaktive Videokommunikation auf dieser Online-Veranstaltung erfüllt sind. Hierzu ruft man die Seite www.dlg-connect.com auf und folgt den Hinweisen auf der Seite.

weitere Informationen: DLG, www.dlg.org

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