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Joachim Rukwied, © DBV
Joachim Rukwied, © DBV

Deutscher Bauernverband / 22.06.2020
„GAP-Reform nicht in die Länge ziehen“

Rukwied fordert Umwelt- und Agrarpolitiker zur Zusammenarbeit auf

Pressemitteilung / (Berlin) Anlässlich der Koordinatoren- und Fraktionssitzungen in dieser Woche im Europäischen Parlament appelliert der Präsident des deutschen und des europäischen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, an die Verhandlungsführer des Umwelt- und des Agrarausschusses, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik nicht weiter in die Länge zu ziehen.: „Die deutschen und europäischen Bauern wollen und können nachhaltiger wirtschaften. Wichtig ist, eine Balance zwischen wirtschaftlicher Verträglichkeit und ökologischen Notwendigkeiten zu halten“, so der Bauernpräsident.

Hintergrund der Auseinandersetzung ist ein Streit um die grüne Architektur der Gemeinsamen Agrarpolitik sowie um die Geschwindigkeit, mit welcher der Green Deal in der europäischen Agrarpolitik umgesetzt werden soll. In der letzten Woche hatten die Berichterstatter des Umweltausschusses überraschend die Verhandlungen darüber abgebrochen.

Als Präsident des europäischen Bauernverbandes COPA vertritt Joachim Rukwied rund 60 europäische Bauernverbände und damit mehr als 10 Millionen landwirtschaftliche Betriebe in der Europäischen Union.

weitere Informationen: Deutscher Bauernverband, www.bauernverband.de

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