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2004 gingen die ersten besonders trockentoleranten Maissorten aus dem DRY CONDITION AREA Programm hervor, © agaSAAT
2004 gingen die ersten besonders trockentoleranten Maissorten aus dem DRY CONDITION AREA Programm hervor, © agaSAAT

agaSAAT / 24.09.2020
Trockenstress für Maispflanzen nimmt zu. Welche Möglichkeiten haben Landwirte?

Neben klassischen Anbaumaßnahmen und neuen Beregnungstechniken wie der Unterflur-Tröpfchenbewässerung (agaSAAT-Projekt seit 2018) sollte der Fokus zunehmend auf stresstolerantere Maissorten gelegt werden, die vor allem hohen Temperaturen und Dürreperioden anhaltender trotzen können.

Pressemitteilung / (Neukirchen-Vluyn) Auch im Maisanbaujahr 2020 blieben Landwirten extreme Wetterkapriolen kaum erspart. Sie reichten von Trockenheit mit hohen Temperaturen bis hin zum andauernden Starkregen und verlangten den Maispflanzen ihr ganzes Potential ab.

Alexander Gnann, Geschäftsführer der agaSAAT Maishandelsgesellschaft sagt: „Den Grundstein für eine erfolgreiche Maisernte wird beim Anbau einer stresstoleranten Maissorte gelegt.“ agaSAAT selektiert seit 1998 besonders trockentolerante Maissorten im Dry Condition Area Programm, aus dem bereits am Markt bekannte stresstolerante Maissorten wie beispielweise AMELIOR, HULK, LANDLORD und MOJAGGER hervorgegangen sind. Die neuesten Züchtungen aus diesem Programm heißen PRIVAT, TIBERIUS, CAMARO und BISMARK.

„Auf sandigen und trockenen Standorten sind zudem standortgerechte Anbaumaßnahmen ein sehr wichtiger Punkt“, so Gnann. Hier sollte möglichst pfluglos der Boden bearbeitet und die Stoppel nur flach eingearbeitet werden, um den Boden vor einem Austrocknen zu schützen. Eine effektive und frühzeitige Unkrautunterdrückung im Mais, der Anbau von Zwischenfrüchten und eine bedarfsgerechte Bodenversorgung schließen den Kreis.

weitere Informationen: agaSAAT, www.agasaat.de

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