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DLG-Feldtage
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DLG / 22.04.2026
DLG-Feldtage 2026: Treffpunkte für Fachwissen im direkten Austausch

16. bis 18. Juni 2026 in Bernburg / Fachprogramm mit vielfältigen Treffpunkten / Treffpunkte: Öl- und Proteinpflanzen, Resiliente Anbausysteme und Wetterrisiken erfolgreich managen / dlg-feldtage.de

Pressemitteilung / (Hannover) Inmitten des Freigeländes und der Versuchsfelder der DLG-Feldtage 2026, die vom 16. bis 18. Juni 2026 auf den Versuchsfeldern des Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrums in Bernburg stattfinden, bieten die sogenannten Treffpunkte Raum für Gespräche mit Experten und Praktikern. Ganz im Sinne des diesjährigen Leitthemas „Pflanzenbau out of the Box“ haben Fachbesucherinnen und -besucher hier die Möglichkeit über aktuelle Fragen rund um Öl- und Proteinpflanzen (UFOP, Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen), resiliente Anbausysteme (BLE, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung), das Management von Wetterrisiken (Vereinigte Hagelversicherung) zu diskutieren sowie sich über den Ökolandbau mit seinen Chancen, Herausforderungen und Perspektiven zu informieren. Zum Start der Freiluftmesse erwartet die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) als Veranstalter über 300 Aussteller.

Die DLG-Feldtage 2026 sind der Treffpunkt für Pflanzenbauprofis mit einem umfangreichen Ausstellungs- und Fachprogramm zu den aktuellen Themen Pflanzenbau, Pflanzenzüchtung, Pflanzenschutz und Düngung. Neben DLG-Spotlights, DLG-Stages, Maschinenvorführungen, FarmRobotix und Pop-up-Talks bieten die DLG-Feldtage mit den “Treffpunkten” einen weiteren attraktiven und informativen Anlaufpunkt für ihre Besucher.

Treffpunkt „Öl und Proteinpflanzen“ (Stand VA22)

Als Treffpunkt für Öl- und Eiweißpflanzen zeigt der DLG-Fachpartner Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) auf 800 qm Versuchsfläche die Bedeutung von Raps, Sonnenblumen und Körnerleguminosen für Ernährung, Energie und Eiweißversorgung. Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen und Chancen – von Sorten und Anbau über Vermarktung bis hin zu Klimaanpassung und Pflanzenschutz.

Neben dem klassischen 00-Raps und Sorten mit weiteren Ölqualitäten wie Eruca-Raps und HOLL-Raps stehen auch Rapssorten mit Resistenz gegen Kohlhernie und Wasserrübenvergilbungsvirus im Feld.

Ein weiterer fachlicher Schwerpunkt des UFOP-Auftrittes liegt auf den Körnerleguminosen Ackerbohnen, Körnererbsen, Blaue und Weiße Süßlupinen und Sojabohnen. Hier arbeitet die UFOP eng mit dem LeguNet der Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)-Eiweißpflanzenstrategie zusammen. Berater dieses Demo-Netzwerkes stehen als Ansprechpartner sowohl für den konventionellen als auch für den ökologischen Anbau als Mitaussteller auf dem UFOP-Stand vor Ort für das Gespräch zur Verfügung.

Treffpunkt „Resiliente Anbausysteme“ (Stand VE31)

Unter dem Motto „Ressourcen schonen – Zukunft sichern“ präsentiert sich die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) auf den DLG-Feldtagen 2026 mit Aktionen und Themen rund um resiliente Anbausysteme. Im Mittelpunkt stehen Lösungen für zentrale Herausforderungen des Pflanzenbaus: Anpassung an den Klimawandel, Schonung natürlicher Ressourcen, Erhalt der Biodiversität und Nutzung digitaler Technologien. Als Projektträger begleitet die BLE Forschungs- und Innovationsvorhaben von der Idee bis in die Praxis.

Treffpunkt „Wetterrisiken erfolgreich managen“ (Stand VA31)

Hagel, Sturm, Starkregen, Frost oder Dürre können die Pflanzen bis hin zum Totalausfall schädigen. Die Schadenerfahrungen zeigen, dass mittlerweile selbst bei größeren Betrieben, deren Flächen über mehrere Gemeinden verteilt sind, die innerbetriebliche Risikostreuung nicht mehr funktioniert. Deswegen bietet die Vereinigte Hagelversicherung an ihrem Stand Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit herauszufinden welche Risiken die größten Gefahren für den Betrieb darstellen und welche Absicherungsmöglichkeiten es dagegen gibt. Expertinnen und Experten zeigen, wie die Vereinigte Hagelversicherung Schäden simuliert und über das eigene Versuchswesen objektive Erfahrungen für die Schadenbewertung sammelt.

weitere Informationen: DLG, www.dlg.org