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Mähdrescher-Baureihe S700, © John Deere
Mähdrescher-Baureihe S700, © John Deere

John Deere / 25.09.2026
John Deere blickt auf 70 Jahre Produktion in Europa

Seit dem Einstieg bei der Heinrich Lanz AG im Jahr 1956 hat John Deere seine europäischen Fertigungsstrukturen kontinuierlich ausgebaut – mit Mannheim, Zweibrücken und Bruchsal als zentralen Standorten.

Pressemitteilung / (Walldorf) Die europäische Produktionsgeschichte von John Deere begann 1956 mit der Mehrheitsbeteiligung an der Heinrich Lanz AG. Die damalige Übernahme umfasste Produktionsstandorte in Mannheim, Zweibrücken und Getafe in Spanien und markierte den Einstieg des Unternehmens in die industrielle Fertigung in Europa. In den folgenden Jahrzehnten entstand daraus ein europäisches Produktions- und Entwicklungsnetzwerk, zu dessen wichtigen deutschen Fertigungs- und Produktionstandorten bis heute Mannheim, Zweibrücken und Bruchsal gehören. Bereits deutlich vor der Beteiligung bestanden Verbindungen zwischen den Unternehmen. So trafen sich Heinrich Lanz und Charles Deere bereits 1902 in den USA und tauschten sich über Entwicklungen in der Landtechnik und der industriellen Fertigung aus.

Mannheim wird zum Zentrum der Traktorenproduktion

Mit der Übernahme von Lanz wurde Mannheim zum Ausgangspunkt der europäischen Traktorenproduktion von John Deere. Bereits 1960 wurden die ersten von John Deere entwickelten Traktoren vorgestellt, die zunächst noch unter dem Namen John Deere-Lanz vermarktet wurden. Heute werden in Mannheim die Traktorenserien 6M und 6R im Leistungsbereich von 90 bis 260 PS produziert. Seit Beginn der Traktorenfertigung im Jahr 1921 wurden am Standort mehr als zwei Millionen Traktoren gebaut. Das Werk ist der größte Traktorenstandort von John Deere außerhalb Nordamerikas. Gleichzeitig entstanden spezialisierte Produktionsstandorte für weitere Produktbereiche.

Zweibrücken spezialisiert sich auf Erntemaschinen

as Werk in Zweibrücken wurde im Verlauf dieser Entwicklung zum Kompetenzzentrum für selbstfahrende Erntemaschinen. Heute entstehen dort Mähdrescher der Baureihen T5 und T6 sowie S7 für nationale und internationale Märkte. In den vergangenen Jahrzehnten wurde das Werk kontinuierlich an die Anforderungen moderner Erntetechnik angepasst. 2025 kamen zusätzliche Kapazitäten für die Aufbereitung zertifizierter Gebrauchtmaschinen hinzu.

Bruchsal übernimmt zentrale Funktionen für Produktion und Logistik

Eine besondere Rolle innerhalb des europäischen Fertigungsnetzwerks nimmt Bruchsal ein. Dort werden Fahrerstationen und Kabinen für Traktoren, Mähdrescher, Feldhäcksler und selbstfahrende Feldspritzen gefertigt. Darüber hinaus befindet sich in Bruchsal das europäische Ersatzteilvertriebszentrum von John Deere. Von dort aus werden Händler und Kunden in den europäischen Märkten mit Ersatzteilen versorgt.

Europa als Produktions- und Entwicklungsstandort

Aus den ursprünglichen Produktionsstandorten entwickelte sich über die Jahrzehnte ein breiteres industrielles Netzwerk. Heute beschäftigt John Deere in Europa rund 17.000 Mitarbeitende und ist in etwa 30 europäischen Märkten vertreten. Zum europäischen Produktionsverbund gehören 19 Standorte einschließlich der Wirtgen Group sowie ein europäisches Technologie- und Innovationszentrum in Kaiserslautern. Deutschland ist dabei mit rund 7.000 Mitarbeitenden der größte europäische Standort des Unternehmens.

weitere Informationen: John Deere, www.deere.de